Schrift und Bild – eine eigenständige Kunstform

Spätestens seitdem die Kubisten Anfang des 20. Jahrhunderts Buchstaben und Schriftfetzen in ihre Bilder klebten und malten, ist zwischen experimenteller Literatur einerseits und bildgebender Gestaltung andererseits eine eigenständige Kunstform entstanden.  Unter Begriffen wie »visuelle Poesie« oder »konkrete Poesie« versammeln sich weltweit Künstler, die auf dem breiten Grat zwischen Schrift, Bild und Zeichen die Ausdrucksmöglichkeiten der Sprache – visuelle, verbale, akustische – ausloten.

Einer dieser Künstler ist Franz Mon. Sein national wie international bedeutendes visuelles Werk – seit den 50er Jahren bis heute – bildet den Grundstock für die Vision, innerhalb der nächsten Jahre ein Museum für Schrift und Bild zu errichten.