Die Vision: Bedeutsam

Es gibt Museen, die sammeln Dokumente, Handschriften, Grafiken. Es gibt andere Museen, die sammeln Literatur. Es gibt kein Museum, das schwerpunktmässig und ausschließlich Werke sammelt, die eben zwischen bildender Kunst und Literatur liegen.

Diese Feststellung Franz Mons, gekoppelt mit der Frage »Wohin mit meinem visuellen Werk als Nachlass?«, führte 2008 zu der Idee, ein eben solches Museum neu zu schaffen. Die Tatsache, daß zahlreiche Nachlässe in Archiven verschwinden und nicht sichtbar für die Öffentlichkeit sind, ist Motivation dafür, Werke visueller und konkreter Poesie wirklich zugänglich zu machen.

Wünschenswert ist langfristig, einer wissenschaftlichen Aufarbeitung dieser Kunstrichtung neue Impulse dadurch zu geben, dass möglichst viele vollständige Nachlässe, bzw. bedeutende Werke für Stiftung und Museum akquiriert werden. Es wäre logisch, in der Folge auch Raum für künstlerische Betätigung im Museumsumfeld zu schaffen.