Unsere Vorhaben
Satzungsgemäß verfolgen Verein und Stiftung Schrift und Bild Projekte, für die sie um Unterstützung in vielfältiger Form werben. Für Förderinnen und Förderer bestehen zahlreiche Möglichkeiten, sichtbarer und wirksamer Teil von Schrift und Bild zu werden und somit die Kunst- und Künstlerförderung durch Eigeninitiative voranzubringen.
Jährlicher Preis der Stiftung Schrift und Bild
Nach der Vergabe von Deutschlandstipendien 2022 und 2023 möchte die Stiftung Schrift und Bild ab 2026/27 einen Preis an einer deutschen Kunsthochschule vergeben. Dem Preis soll eine Ausschreibung an der Hochschule vorausgehen, nach der Studierende eine Arbeit erstellen oder eine bestehende Arbeit einreichen. Eine Arbeit wird dann von einer aus Stiftungsmitgliedern bestehenden Jury prämiert.
Für den Preis der Stiftung Schrift und Bild sind jährlich 3.000 bis 5.000 EUR vorgesehen.
Das Outdoor-Museum der Poesie
Während der Coronakrise entwickelte Jörg Schmitz 2020/21 die Idee des »Outdoor-Museums der Poesie« und der »Kunstroute Main-Kinzig«.
Im Main-Kinzig-Kreis werden Fassaden im Thema »Schrift und Bild« gestaltet. Digital abzurufende KünstlerInnen-Interviews und – im späteren Verlauf – ein digitales Mitmachprogramm ergänzen die Kunst vor Ort. Derzeit sind sieben Fassaden entweder realisiert, stehen kurz vor der Umsetzung oder sind projektiert – so in Schlüchtern, Bad Soden-Salmünster, Freigericht-Somborn, Wächtersbach, Gelnhausen, Flörsbachtal-Kempfenbrunn sowie in Hanau.
Von der Art Mentor Foundation Lucerne und dem Kulturfonds Main-Kinzig wurden für das Projekt umfangreiche Fördermittel bereitgestellt. Auch Gemeinden, in denen sich die Fassaden befinden, engagieren sich. Die kuratorische Leitung liegt bei Jörg Schmitz; ein Projektbeirat begleitet das Vorhaben. Das Outdoor-Museum der Poesie ist das bisher bedeutendste Förderprojekt der Stiftung Schrift und Bild mit hoher Reichweite und umfassender Medienresonanz.
Weitere Objekte im Main-Kinzig-Kreis sind denkbar – und darüberhinaus auch überregional. Die Kooperation mit Einzelpersonen, Unternehmen und Institutionen ist ausdrücklich gewünscht.
Pro Werk werden – je nach Größe und Ausführung – rund 15 bis 20.000 EUR veranschlagt. Darin enthalten sind das KünstlerInnen- und Kuratorenhonorar, die Videodokumentation, die fachgerechte Realisierung und die Beschilderung des Werkes sowie die begleitende Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.
Digitalisierung der Kunstsammmlung
An zwei verschiedenen Orten sind mehrere Hundert Arbeiten eingelagert, die seit 2009 erworben, zugestiftet und der Sammulung zugeführt wurden. Die Digitalisierung aller Arbeiten der Sammlung und deren Zugänglichkeit ermöglicht anschließende Projekte der Stiftung Schrift und Bild, wie die Vergabe von Stipendien, Semesterarbeiten oder gar Dissertationsvorhaben an Hochschulen.
Für die Realisierung der systematischen Erfassung und Digitalisierung der Sammlung wurden seit 2022 Sponsoren und Fördergelder gewonnen. Es werden aktuell weitere Mittel benötigt. Für den Abschluss von Förder- und Sponsoringvereinbarungen sprechen Sie uns bitte an.
Das Vorhaben wird mit einem Budget von 25.000 EUR kalkuliert. Kalkulation und Förderbedingungen aus Anfrage.
Ausbau Kunstsammmlung Schrift und Bild
Die Wunschliste der Stiftung Schrift und Bild zur Erweiterung unserer Sammlung ist naturgemäß lang. Es geht uns primär um Neuerwerbungen der bereits in der Sammlung vertretenden Künstler (wie Götz, Kriwet, Mon, Schlesinger und andere), deren Werke in das Sammlungskonzept passen.
Darüber hinaus öffnet sich die Sammlung für Werke der jüngeren Generation, deren zeitgemässe künstlerische Ausrichtung und zeitgenössische Formate im Mittelpunkt stehen.
Einzelne Werke können schon für geringe Budgets erworben und der Sammlung zugestiftet werden. Bei physischen Werken liegt der Fokus der Ankäufe aus Gründen der Lagerung derzeit auf Maßen bis zum ungefähren Format DIN A 3/DIN A 2.
Atelierstipendium der Stiftung Schrift und Bild
Ende 2020 (in Lohrhaupten) und Mitte 2022 (in Hanau) wurden anhand konkreter Immobilien erstmalig Gespräche mit Investoren darüber geführt, ein Atelier der Stiftung Bild zu errichten, das für jährliche Stipendien zur Verfügung steht. Die Umbau- und Sanierungsprojekte, beides Denkmalschutzobjekte, konnten seinerzeit aus verschiedenen Gründen leider nicht wie geplant weitergeführt werden.
Ein Atelierstipendium soll KünstlerInnen, die im Spektrum »Schrift und Bild« arbeiten, eine Weiterentwicklung ihrer Arbeit ermöglichen. Zum Atelierstipendium soll auch eine öffentliche Ausstellung gehören. Für das Vorhaben sind sowohl eine »feste Adresse« in einer bestehenden oder zu entwickelnden Immobilie als auch mehrmonatige Zwischennutzungen denkbar.
Eine Kombination mit Förderprogrammen der öffentlichen Hand ist grundsätzlich denkbar.
Über Interesse an der Unterstützung eines der Vorhaben freuen wir uns!
Weitere Informationen geben wir gerne im persönlichen Gespräch. Bitte kontaktieren Sie Kurator Jörg Schmitz unter vorstand@schrift-und-bild.de